Sie sind hier: Startseite > Aktuelles
DeutschEnglish
17.10.2017 : 9:46 : +0200

Rákosy, L.: Die Schmetterlinge Villachs

Villach - Hauptstadt der Schmetterlinge, sehr empfehlenswert

Bereits in der zweiten Auflage erschienen:

Rákosy, L.: (2008) Die Schmetterlinge Villachs, in Zusammenarbeit mit Christian Wieser und Günter Stangelmaier, 204 Seiten, 320 Farbfotos

Herausgeber: ARGE Interkommunale Plattform Naturpark Dobratsch 9500 Villach, Klagenfurter Straße 66, www.naturparkdobratsch.info

Es war die Idee und der Vorschlag von Bürgermeister Helmut Manzenreiter, die Schmetterlingsfauna der Stadt Villach zu erforschen. Das Ziel der Erforschung waren ein Verzeichnis der Schmetterlingsfauna der Gegend und eine Charakterisierung der Umweltbedingungen vom Standpunkt dieser Lebewesen her.

Die Erhebungen und Beobachtungen wurden in der Zeitspanne 2001 bis 2002 durchgeführt. Dazu wurden neun Untersuchungsstelllen jede zweite Woche vom Autor besucht und viele frei gewählte Stellen unregelmäßig untersucht. Durch die simultane Benützung von neun tragbaren l.ichtfallen und einem Leuchtturm wurden alle Lebensräume von etwa 450 Meter bis auf 2100 Meter Höhenlage untersucht.

Nach einer Zusammenfassung der Daten dieses Studiums mit jenen aus der Literatur, aus Museen und privaten Sammlungen wurden 1040 Schmetterlingsarten nachgewiesen Damit kann man der Stadt Villach den Titel „Hauptstadt der .Schmetterlinge" in Österreich verleihen.

Nach einer allgemeinen Vorstellung der Hauptdarsteller dieser Broschüre - der Schmetterlinge - und der Geschichte ihrer Erforschung werden die wichtigsten Lebensräume beschrielben, die es in diesem wunderbaren Eck Österreichs gibt (Fließgewasser mit Ufervegetation, Schotter- und Sandablagerungen. Röhrichte und Großseggenriede, Hochmoor, Sumpf- und Niasswiesen, Halbtrockenra.sen, Felsform.itionen, Wälder, Brachen, Ruderalstellen und Siedlungsbereiche).
Für jeden Lebensraum sind die charakteristischen Schmetteriingsarten aufgezählt sowie die Pflanzen und Ökostrukturen, die ihr Leben bedingen. Die Mannigfaltigkeit der Falter und der Pflanzen kann auch in den abgebildeten Naturaufnahmen festgestellt werden. Bei jedem Lebensraum wurden auch die Faktoren, die ihn gefährden, analysiert und aufgelistet sowie ein paar Schutz- und Pflegemaßnahmen angeführt. Um diese „fliegenden Blütenblätter" in der Natur beobachten zu können, werden drei leichte Wanderungen vorgeschlagen: Gladiolenwiese, Weinitzen und Napoleonswiese. Die Beschreibung der drei Trassen enthält die schönsten und interessantesten Schmetterlingsarten, verschiedene Pflanzenarten und andere Tierarten, die in jedem durchwanderten Lebensraum spezifisch sind. Über einen Anhang sind eine komplette Liste der Falterarten und deren Vorkommen in den elf Lebensräumen, ein Register der verwendeten Fachbegrifle sowie wichtige Informationen für ökologische oder entomologische Mitteilungen angeschlossen.

23.07.2010 05:50 Alter: 7 Jahre